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12/17 (1853)
Entstehung
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' Beatrice dagegen ließ sich, obschott ihre Gefühle gegelt! Frank nicht die der Liebe waren, mehr und mehr von Ran-dals Gründen und Vorstellungen kirren, namentlich, da ihrBruder immer mürrischer wurde und sogar zu drohen anfing,weil die Tage entschwanden, ohne daß es ihr gelang, de»Faden zu dem Zufiuchtsort der Verschwundenen aufzufinden.Auch wurde sie schwer von ihren Schulden bedrängt, undRandals tiefe Kenntniß der menschlichen Schwäche hatte sichnicht verrechnet, wenn er annahm, daß die Einreden desStolzes und der Ehre, einem Gatten nicht blos eine Lastbeibringen zu wollen, vor dem erdrückenden Gewicht derNothwendigkeit bald weichen müßten. Sie Härte schon ohnestarke Einwendungen zu, wenn Randal in sie drang, nichteine ungewisse Entdeckung, von der ihre Mitgift abhängigwar, abzuwarten, sondern durch eine geheime Vermählungmit Frank sich zugleich Sicherheit und Unabhängigkeit vonihrem Bruder zu erkaufen. Anfangs hatte der schlaue Ränke-schmied seinem jungen Verwandten die Lockspeise hingeworfen,daß Beatrice's Morgengabe ihn wohl in den Äugen desSquire rechtfertigen werde; aber jetzt fand er cs bequemer,diesen Beweggrund fallen zu lassen, da er ohnehin eher dazugedient hatte, den hohen Sinn und das edle Herz desarmen Gardeoffiziers einznschüchtcrn, denn als Ermuthi-gungsmkttel zu wirken. Konnte doch Randal mit gutemGewissen sagen, der Squire habe ihm auf seine Frage, ober bei Franks Braut auf Vermögen sehe, geantwortet, daßdieser Punkt kein Gegenstand des Anstoßes sey. Also durch' seinen Freund, durch das eigene Herz und durch das sanftet ! Bulwer, meine Novelle.