Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1128
Einzelbild herunterladen
 

«28

einschlossen. Die Gartenthorc waren stark und mit festemRicgelwerk verwahrt, dabei mit einer kleinen vergittertenOesfnung versehen, die beliebig geschlossen werden konnte undSchakeimo in die Lage setzte, jeglichen Besuch vorher in"Augenschein zu nehmen, eh er ihn cintretcn ließ.

Als weitere Bedienung wurde eine alte Magd aus derIlmgegend gedungen; auch verzichtete Riccabvcca auf seinenitalienischen Namen und schwur seiner Herkunft ab. Ersprach das Englische gut genug, um, wie er meinte, für einengebornen Engländer gelten zu können, und nannte sich Mr.Richmouth (eine buchstäbliche llebersetzung von Niccabocca).Nachdem er ferner ein Musketon, zwei Paar Pistolen undeinen ungeheuren Haushund gekauft und so sich gehörig vor-gesehen hatte, erlaubte er Schakeimo, an Randal einenkurzen Bericht von seiner Ankunft ergehen zu lassen.

Randal säumte nicht, seinen Besuch zu machen. Beiseiner Anschicklichkeit und Verstellungskunst gelang cs ihmleicht, sich Mrs. Niceabocea geneigt zu machen und die guteMeinung, die der Flüchtling von ihm hegte, noch zu steigern.Mit Mokante unterhielt er sich über Italien und seine Dich-ter, versprach ihr, Bücher für sie zu kauft», und begann,obschon in abgemessenerer Weise, als ihm lieb war, da ihreanmnthige Stattlichkeit ihm eine unwillkürliche Scheu ein-siößte, die Vorbereitungen zu einer späteren Werbung. Baldwurde er von allen als Hausfreund angesehen, der nach denMühen seines Amtes täglich in der Abenddämmerung her-angeritten kam und nach einem Besuch von ein Paar Stun-den wieder zurnckkehrte. Schon nach vier oder fünf Tagen