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mit einem Manne, der seiner Bethcurung nach in der Lagewar alle Plane und Bewegungen des Grafen zu erkunden undNiceabocca zu warnen, im Falle der Feind von seinem Zu-fluchtsort Kenntniß erhalten hatte. „Eine Warnung inZeiten ist so gilt wie eine Waffe," sagte er zu sich selbstin einem der Sprüchwörter, die man unter allen Nationenvorflndet. Als er jedoch mit seinem gewöhnlichen Scharf-sinn die beunruhigende Mittheilung Randals, daß Peschierader Hand seiner Tochter nachstclle, in Erwägung zog, konnteer sich der Muthmaßung nicht entschlagen, daß diesem Planeirgend ein starkes persönliches Interesse zu Grunde liegenmüsse; und was konnte dies wohl anders sepn, als die Wahr-scheinlichkeit einer endlichen Begnadigung Riccabocea's unddas Verlangen des Grafen, sich die Erbnachfolge auf einerDomäne zu sichern, deren Nutznießung ihm in einem solchenFall entrissen'wurde? Niecabocca kannte nicht einmal die,Bedingung, unter denen der Graf die verfallenen Güter be-saß, da der österreichische Hof in dem vorliegenden Beispieleeine von seiner gewöhnlichen Politik abweichende Praris ein-gcschlagen hatte. Von der widerruflichen Eigenschaft derVerleihung an den Grafen wußte er nichts, wohl aber genugvon Peschiera's Charakter, um der llebcrzeugung zu leben,daß dieser nicht um eine Braut ohne Morgeugabe freienoder durch Gewissensbisse zu einer versöhnlichen Annäherungsich bewegen lassen würde. Seine Furcht wurde noch durchden Umstand erhöht, daß er nicht daran zweifelte, Peschierawerde es unter keinen Umständen wagen, ihm persönlich zunahen, und es stand deshalb zu erwarten, daß der Graf alle