Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1108
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tons Vertrauen, und er hat Euch vielleicht außer der schrift-lichen Antwort eine mündliche Botschaft mitzugeben. Eger-tou ist oft allzu vorsichtig und kurz, wo sich's um die lilornscripta, handelt."

Randal begab sich zuerst nach der nahgelcgenen Kanzleiseines Gönners Egerton war heute noch nicht bagewe-sen. Dann nahm er ein Kabriolet und fuhr nach GrosvcnorSquare. Ein bescheidener Wagen stand vor der Thüre.Mr. Egerton war zu Hans; aber der Bediente sagte:Dok-tor F. ist bei ihm, Sir, und er sicht es vielleicht nicht gerne,wenn er jetzt gestört wird."

Wie ist Euer Gebieter unwohl?"

Nicht, daß ich wüßte, Sir. Er sagt nie, daß ihmetwas fehle. Aber er hat seit ein paar Tagen sehr übel aus-gesehen."

Randal zögerte einen Augenblick. Aber es handelte sichvielleicht um einen Auftrag von großer Wichtigkeit, und Eger-tons Grundsatz war, daß Gesundheit und alles Andere nichttn Betracht komme, wo cs einem Geschäfte galt. Er be-schloß daher einzutreten und öffnete seiner Gewohnheit ge-mäß ohne Umstände und Anmeldung die Thüre des Biblib-thekzimmers. Fast wäre er aber wieder zurückgewichen.Audley Egerton saß im Sopha zurückgelehnt, und der Dok-tor, der vor ihm auf den Knieen lag, hatte das Stethoscopauf seine Brust gerichtet. Egertons Augen waren halb ge-schlossen, als die Thüre anfging. Bei dem durch das Oeffnenveranlaßten Geräusch sprang er rasch auf die Beine, so daß erden Arzt säst umgeworfen hätte, und rief mit zorniger