tons Vertrauen, und er hat Euch vielleicht außer der schrift-lichen Antwort eine mündliche Botschaft mitzugeben. Eger-tou ist oft allzu vorsichtig und kurz, wo sich's um die lilornscripta, handelt."
Randal begab sich zuerst nach der nahgelcgenen Kanzleiseines Gönners — Egerton war heute noch nicht bagewe-sen. Dann nahm er ein Kabriolet und fuhr nach GrosvcnorSquare. Ein bescheidener Wagen stand vor der Thüre.Mr. Egerton war zu Hans; aber der Bediente sagte: „Dok-tor F. ist bei ihm, Sir, und er sicht es vielleicht nicht gerne,wenn er jetzt gestört wird."
„Wie — ist Euer Gebieter unwohl?"
„Nicht, daß ich wüßte, Sir. Er sagt nie, daß ihmetwas fehle. Aber er hat seit ein paar Tagen sehr übel aus-gesehen."
Randal zögerte einen Augenblick. Aber es handelte sichvielleicht um einen Auftrag von großer Wichtigkeit, und Eger-tons Grundsatz war, daß Gesundheit und alles Andere nichttn Betracht komme, wo cs einem Geschäfte galt. Er be-schloß daher einzutreten und öffnete seiner Gewohnheit ge-mäß ohne Umstände und Anmeldung die Thüre des Biblib-thekzimmers. Fast wäre er aber wieder zurückgewichen.Audley Egerton saß im Sopha zurückgelehnt, und der Dok-tor, der vor ihm auf den Knieen lag, hatte das Stethoscopauf seine Brust gerichtet. Egertons Augen waren halb ge-schlossen, als die Thüre anfging. Bei dem durch das Oeffnenveranlaßten Geräusch sprang er rasch auf die Beine, so daß erden Arzt säst umgeworfen hätte, und rief mit zorniger