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Stimmet— „Wer ist dies'? — Wie könnt Ihr Euch unter-stehen?" Als er jedoch Randal erkannte, wechselte er dieFarbe, biß sich in die Lippe und murmelte trocken: „Ent-schuldigt meine Heftigkeit, Was ist Euer Begehre», Mr.Leslie?"
„Dieses Schreiben von Lord P—. Ich habe die Wei-sung, es unverweilt üi Eure Hände zu überliefern, undmuß dcßhalb um Verzeihung bitten —"
„Nicht Ursache," versetzte Egerton kalt. „Ich hatteeinen leichten Catarrhanfall, und da nächstens das Par-lament Zusammentritt, so wollte ich die Meinung des Arz-tes hören, ob ich wohl für die Berichterstatter verständlichsprechen kann. Legt das Schreiben nur auf den Tisch undhabt die Güte auf die Antwort zu warten."
Randal entfernte sich. Nie zuvor hatte er einen Arztim Hause gesehen, und es siel ihm auf, daß Egerton umeines unbedeutenden Anfalls willen einen Doktor sollte be-rufen haben. Während er noch im Vorzimmer wartete ver-nahm er ein Pochen an der Hausthüre, und unmittelbardarauf wurde ein sehr elegant gekleideter Gentleman ein-geführt, welcher den jungen Mann mit einer nachlässigen,halbvertraulichen Verbeugung grüßte. Randal erinnertesich, daß er diesen Mann bei dem Diner eines jungen, sehrfashionablen Lords schon gesehen hatte, war ihm aber nichtvorgestellt worden und kannte ihn nicht einmal dem Namennach. Der Besuch war besser unterrichtet.
„Unser Freund Egerton ist beschäftigt, wie ich höre,