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gingen aber die Gerüchte viel weiter, zu Randals großemSchrecken, da er zur Zeit seine Zukunft nur im Lichteeines Wiederscheins von seines Gönners Größe betrachtendurfte. Er suchte Egerton auf; aber der Minister war ver-schlossen und zeigte seine frühere ruhige zuversichtliche Hal-tung. Hiedurch einigermaßen beruhigt, setzte sich Randalin Bewegung, um für Riccabocca ein sicheres Unterkommenzu besorgen, da es für ihn um so dringender nothwendigwurde, sich auf diesem Wege ein Vermögen in Aussicht zustellen, wenn Egerton nicht in der Lage war, ihm eine ge-borgene Zukunft zu verschaffen. Er fand eine rnhige abge-legene Wohnung in der Nähe von Norwood. Keine Gegendschien mehr gegen Späherblicke und unbequeme Neugierdeabgeschlossen zu sehn. Er schrieb an Riccabocca, theilteihm die Adresse mit und gab ihm aufs Neue Versicherungenvon seiner Macht, ihm nützlich zu werden.
Am andern Morgen saß er auf seiner Kanzlei und ar-beitete eben, ohne daß seine Gedanken an den Einzelnheitendes vor ihm liegenden Gegenstandes zu haften vermochten,mit mechanischer Pünktlichkeit in seiner Aufgabe fort, alsder Minister seines Departements ihn zu sich auf sein Zim-mer bescheiden ließ und ihn ersuchte, einen Brief an Mr,Egerton zu besorgen, mit welchem er sich über einen wich-tigen Punkt zu berathen wünschte, der noch am nämlichenTag im Kabinet zur Verhandlung kommen sollte. s,Es istmir daran gelegen," sagte der Minister, der ein offener ein-facher Mann war, mit Lächeln, „daß Ihr selbst den Neber-bringer des Schreibens macht, denn Ihr steht in Mr. Eger-
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