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12/17 (1853)
Entstehung
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schuldbewußt« Betroffenheit.Warum sagt Ihr mei-nes Vertrauens? In welcher Beziehung habe ich Euch meinVertrauen vvrenthalten? Wahrlich" (fuhr er mit derZungenfertigkeit eines bösen Gewissens fort)ich habe nieeinen Zweifel gesetzt in Eure Treue, obschon ich weiß, daßich nur ein sperbernasiger, langgesichtiger Ausländer bin,nie in Eure» Briefschaften umhergespürt nie nach Eureneinsamen Spaziergängen gefragt nie auf Euer Coguet-tiren mit dem hübschen Pfarrer Dale geachtet nie dasGeld eingcsperrt und nie die Einsicht in Euer Hanshaltungs-buch verlangt!"

Mrs. Riccabocca würdigte diesen empörenden Auswei-chungsversuch nicht einmal eines Lächelns der Verachtungund schien überhaupt seine Worte kaum gehört zu haben.

Könnt Ihr glauben," nahm sic wieder auf und drücktedie Hand auf ihr Herz, als wolle sie es zur Ruhe bringen,da cs in Schluchzen sich Erleichterung zu schaffen suchtekönnt Ihr glauben, mein armer Sinn habe sich so aus-schließlich und unabläßig abgemüht, nur Euch zu Gefallen zudenken und zu handeln, ohne daß ich nicht längst hätte dieEntdeckung machen müssen, wie Ihr Geheimnisse habt, dieEurer Tochter, ja sogar Eurem Dtener bekannt sind, nurmir nicht? Seyd unbesorgt, die Geheimnisse könnennichts Schlimmes berge», sonst würdet Ihr sie nicht Euremunschuldigen Kinde vertrauen. Zudem, kenne ich nicht EuerWesen und liebe ich Euch nicht gerade deshalb, weil ich eskenne? Gewiß, um eines Vorgangs willen, der mit jenenGeheimnissen in Verbindung steht, habt Ihr Euch zu dieser