Druckschrift 
12/17 (1853)
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was Du mitzunehmen wünschst. Wir brechen noch heuteAbend auf."

Ohne eine Antwort abzuwarten, eilte Riccabocca wegund nach der Terrasse, wo er sich seiner Gattin näherte.

,,/lnima min," begann der Zögling Machiavels, diegrausamsten Absichten in die zärtlichsten Worte verhüllend,denn aus einem seiner liebsten italienischen Sprüchwörterhatte er gelernt, daß man mit einem Maulthier und einemWeibe ohne Schmeicheln nicht vorwärts komme^niniamia Seele meines Lebens Ihr müßt bereits bemerkthaben, daß Mokante sich hier zu Tode langweilt."

Wirklich? das arme Kind! Nein ich habe nochnichts davon wahrgenommen."

Und doch ist es so, Herz meines Lebens. Auch ver- >steht sie von der Musik so wenig, als ich von dem Blattstich."

Sie singt schön."

Ja, wie der Vogel auch gegen alle Regeln undohne Rücksicht auf die Tonleiter. Um dcßhalb zur Sache zukommen, Schatz meiner Seele ich bin willens, sie aufeine kurze Zeit von hier fortzunehmen; vielleicht nach Cheltcn-ham oder nach Brighton wir werden sehen."

Jeder Platz ist mir gleichgiltig, wo ich bei Euch bin,Alphonso. Wann reisen wir ab?"

Wir gehen noch heute Abend; aber es wird mir schreck-lich, mich von Euch zu trennen von Euch"

Ah!" unterbrach ihn die Gattin und bedeckte dasAntlitz mit ihren Händen.

Riccabocca, der seinen Grundsätzen nach unter die