Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
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1087
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Zehntes Kapitel.

Randal stand mit dem Ton der ersten Frühstückglockeauf und traf auf der Treppe mit Mrs. Hazeldean zusammen.Er gab ihr das Buch zurück und wollte eben sprechen, alssie ihm durch einen Wink zu verstehen gab, daß er ihr nacheinem kleinen Morgenstübchen, welches sie sich als ihrEigen-thnm Vorbehalten hatte, folgen möchte. Es war kein Bou-doir voll Stuck und Gold mit Gemälden von Watteau,sondern mit großen Nnßbaumschränken angefüllt, in wel-chen sich die mit Lavendel bestreute Familienleinwand, Vor-räthe für die Haushälterin und Arzneien für die Annen be-fanden.

Mrs. Hazeldean nahm in diesem Heiligthum auf einemgroßen Lehnsessel Platz eine furchtbare Gestalt, wenn sieso in dem Herzen ihres Heimwesens saß.

Ich bitte," begann die Lady, mit ihrer gewöhnlich ge-raden Offenheit ohne Umstände zur Sache übergehend,welche Bewandtniß hat es mit all dem, was ihr mit mei-nem Gatten über die Möglichkeit spracht, daß Frank eineAusländerin heirathen könnte?"

Randal.Würde Euch ein solcher Einfall wohlebenso zuwider seyn, wie dem Squire?"

MrS. Hazeldean.Ihr gebt mir eine Frage zu-rück, statt der Antwort auf die meinige."

Dieser rauhe Contrehieb brachte Randal so ziemlichaus seiner Parade. Er verfolgte in der That einen dop-pelten Zweck einmal wollte er sich sattsam überzeugen,