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Graf wirklich so grundsätzlos »nd gefährlich? Ihr wißt,daß ich ihn nicht von Person kenne."
„Er hat weder Herz, noch Kopf, noch Gewissen."
„Dies mag ihn für Männer gefährlich machen, aberden Frauenzimmern gegenüber liegt die Gefahr in andernEigenschaften. Wäre cs möglich, daß er die Neigung derSignora gewinne» könnte, wenn er mitihrznsammenlräfc?"Schakeimo bekreuzte sich hastig und gab keine Antwort.
„Ich habe gehört, daß er noch immer sehr schön sep."Schakeimo stöhnte.
„Genug," fuhr Randal fort. „Bringt den Padronc soweit, daß er »ach London zieht."
„Aber hält sich nicht der Graf eben dort auf?"
„Dies hat nichts zu bedeuten. Großstädte sind immer idie sichersten Plätze, denn an jedem andern Ort ist derAusländer stets ein Gegenstand der Aufmerksamkeit und !Neugierde." i
„Ganz richtig." >
„So veranlaßt Euer» Gebieter zur Uebersiedelungnach London. Er kann zu seinem Aufenthalt eine Vorstadtwählen, die am weitesten von den Tummelplätze» des Gra-fen abgelegen ist. In zwei Tagen habe ich ein passendes >Quartier für ihn gefunden und will ihm dann schreiben, ißSchenkt Ihr mir jetzt Vertrauen?" I
„O, gewiß, Ereellenza. Ja, wenn die Signorina Iverheirathet wäre, so könnten wir schon unbekümmerter seyn." ^„Verheirathet? Aber sie macht wohl sehr hohe An- j
spräche?"