Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1073
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M3

Himmels willen fort von hier bringt ihn aus denk Ä«ereich der Möglichkeit leidenschaftlicher und gefährlicherHandlungen. Ich reise morgen wieder »ach London undwill ein Haus für ihn ausfindig machen, in welchem ersicher ist vor Spionen und Entdeckung. Dort, mein Freund,werde ich für ihn thun können, was mir hier unmöglich ist über ihm wachen und die Schritte seines Feindes be-obachten."

Schakeimo ergriff Randals Hand und führte sic gegenseine Lippen, ließ sie aber, als tauche ein plötzlicher Arg-wohn in ihm auf, wieder fallen und sagte derb

Signor, ich denke, Ihr habt den Padrone kaum zwei-mal gesehen. Warum nehmt Ihr dieses Interesse an ihm?"

Ist es etwas so Ungewöhnliches, daß man für einenFremden Theilnahmc zeigt, wenn man ihn von Gefahr be-droht weiß?"

Schakeimo, der keinen sonderlichen Glauben an allge-meine Philanthropie hatte, schüttelte bedenklich den Kopf.

Außerdem," fuhr Randal fort, der sich schnell aufeine» scheinbareren Beweggrund besonnen hatteaußer-dem bin ich ein Freund und Verwandter von Mr. Egerton,der seiner Seits der vertrauteste Freund von Lord L'Estrangeist. Und von Lord L'Estrange weiß ich"

«Der gute Lord! Ah, nun verstehe ich,unterbrach ihnSchakeimo, und sein Gesicht klärte sich auf.Ach, wenner in England wäre! Aber Ihr werdet uns wissen lassen«wann er kömmt?"

Zuverlässig! Doch sagt mir jetzt, Giacomo, iss dieserKulwer, meine Novelle, 68