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wen» man sich möglichst fcr» hält — von seinen Ver-wandten."
' Der arme Doktor gewann sein eaustisches Lächeln wie-der, als dieser klage, röschen herzlose italienische Grundsatzüber seine Lippen glitt,
Randal. — „Ich weiß nicht viel weiter von dem Gra-sen di Peschiera, als was das Tagesgespräch über ihn gibt.Dem Vernehmen nach hat er die Guter eines Verwandtenan sich gebracht, der sich bei einer Verschwörung gegen dieösterreichische Herrschaft bctheiligte."
Riceabvcca. — „Es ist so. Möge ihm dies genü-gen. Was will er weiter? Ihr sprecht von einer drohen-de» Gefahr — welcher Gefahr? Ich befinde mich ans Eng-lands Boden und unter dem Schutz seiner Gesetze."
Randal. — „Erlaubt mir eine Frage: Wenn jenerVerwandte kinderlos wäre, würde dann nicht der Graf dlPeschiera der gesetzliche und natürliche Erbe der Güter sehn,die er jetzt zur Nutznießung hat?"
Riecäbocea. — „Allerdings, lind was folgt daraus ?"
Randal. —„Flößt Euch dieser Gedanke keine Be-sorgniß ein — das Kind jenes Verwandten betreffend?"
Riceabocca bebte zurück und keuchte heraus —
„Das Kind? Ihr wollt damit doch nicht sagen, daßjener,Mensch, wie ehrlos er auch sonst sehn mag, aus dasVerbrechen des Mordes sinne?"
Randal hielt verlegen inne. Er fühlte, daß er sich aufeinem verfängliche» Boden befand, weil ihm unbekannt war,welche Gründe der Flüchtling hatte dem Grafen zu grollen.