Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1059
Einzelbild herunterladen
 

1059

das Haupt sich erhob und sein Auge blitzte. Mannhaftig-keit und herausfordernder Trotz waren an die Stelle dergewohnten Vorsicht und Selbstbeherrschung getreten.Aber pah!" fügte er bei und suchte die früherehalb eherneRuhe wieder zu gewinne»,was geht dies mich au? Ichgebe zu, Sir, daß ich den Grafen di Peschiera kenne; aberwas hat Doktor Riceaboeca mit de» Verwandten eines sovornehmen Herrn zu schaffen?"

Doctor Niceabocca freilich nichts aber" '

Randal hielt seine Lippe dicht au das Ohr des Ita-lieners und flüsterte ihm ein paar Worte zu. Dan» trater einen Schritt zurück, legte die Hand auf die Schulrer desFlüchtlings und fuhr fort

Muß ich Euch bctheucrn, daß Euer Gehcimnißbei mir sicher ist?"

Riceaboeca gab keine Antwort. Seine Augen ruhtengedankenvoll auf dem Boden.

Randal nahm wieder auf

Und ich werde mir's zur höchsten Ehre rechnen, wennIhr mir gestattet, Euch in Abwehrung der drohenden Ge-fahr Beistand zu leisten."

Riceaboeca (langsam).Sic, ich danke Euch.Ihr kennt mein Geheimniß, und ich fühle mich überzeugt,daß es bei Euch sicher ist; denn ich spreche mit einem eng-lischen Gentleman. Es mag Familienrücksichten geben, diemich veranlassen, den Grafen di Peschiera zu vermeiden,den» inan ist überhaupt ani siche,sten vor den. Stranden,

67 '