Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1058
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Neuigkeiten aus diesem Lande haben'doch nach einen Werthfür Euch, mein Vater,"

Riccabocca.Ja, ja, nichts macht eine» sol-che» Eindruck auf mich , als das Heimathland, Seine Ost-winde könnten einen Steinhaufen erweichen. Wirf deinenMantel um, Kind, und gehe hinein; die Luft ist plötzlich kühlgeworden.

Violantc lächelte ihrem Vater zu, warf einen unru-higen Blick auf Randals ernste Stirne und bewegte sich lang-sam gegen das Haus hin. Riccabocca blieb eine Weilestumm, als erwarte er, daß Randal den Faden des Gesprächswieder aufnchmc, und sagte dann mit erkünstelter Gleich-gültigkeit :

Ihr glaubt also im Besitz von Neuigkeiten zu sch»,die mich angehen? Oorpo äi Ilaoco! Ich bi» doch begie-rig zu hören, was dies sehn mag."

Ich irre vielleicht doch dies wird sich Heraus-stellen, wenn Ihr mir eine einzige Frage beantwortet.Kennt Ihr den Grafen von Peschiera?"

Riccabocca fuhr zurück und erblaßte. Er konnte daslauernde Auge des Fragers nicht irre führen.

Genug," fuhr Randal fort.Ich sehe, baß ichRecht habe. Glaubt mir, daß meine Absicht gut ist, unddaß ich nur spreche, um Euch zu warnen und Euch zu die-nen. Der Graf sucht den Zufluchtsort eines Landsmannsausfindig zu machen, der zugleich sein Verwandter ist."

Und in welcher Absicht?" rief Riccabocca, aller Be-hutsamkeit vergessend, während seine Brust sich erweiterte,