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di« befruchtenden Ströme genährt werden. Ich sehenickt ab, auf welchem andern Weg Dies zu bewerk-stelligen wäre, als durch die Gründung solcher Pro-fessuren und Gehalt« für die Pfleger der höchstenZweige der Literatur und Wissenschaft, die durchihre Zahl und daS mit ihnen verknüpfte Einkommende» Ehrgeiz zu wetten im Stande sind. Auf dieseArt würde ein Tribunal für höheres Streben gebil-det, unabhängig von der Entscheidung d«S grögernPublikums, aber bei aller Unabhängigkeit gleichwoliu lebendiger Wechselwirkung mit demselben. DieHanpischwierigkcit dabei läge in der Ernennungtauglicher Wähler zu solchen Aemtern. Hier seheich mich denn immer wieder ans die Anstcht zurük-geführt, daß es zum Anreiz d«S Wetteifers undzur Vorsorge gegen Bestechung und Vorurtheil ver-schiedene Wahlkorporationrn geben sollte, die ab-wechselnd die offenen Stellen desezten. Zu solchenKorporationen könte man dir drei Zweige der G-sez-gebung, die verschiedenen LanleSunioersitäteu undvor Allein (so sonderbar der Gedanke aus den erstenBlik auch scheinen mag.) fremde Akademien nehmen,da lezter« bei ihrer Freiheit von Sekten - oder Par-teivorurtheilen gewiß neun unter zehn Male« (we-nigstens biS sie durch Erregung unseres Schamge-fühls unsere Nacheiferung erw-kt flätic») die taug-lichsten Kandidaten wählen min len; denn fremd«Nation«» sind i» Bezug auf die Würdigung höhererLristungen drS Genies die Repräsentanten der Nach-