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die Versamlnng, wenn sie groß ist, während ge-messener Verstand und ausgedreitete K-ntniffc nöthigsind, ste zu gewinnen, fall« ihre Zahl klein undansgewählt bleibt.
Es ist natürlich, daß der Schriftsteller danachstrebt Anfsehn zu machen; das Aufsehn entsteht durchGewinnung des Ohr« der Viel,», nicht der Weni-ge» : natüi lich also, daß er sich an die Vielen wen-det; die der Menge gefallende Darstellui gsart wirdmithin die am häufigsten erstrebte, und daher dieUnzahl von unterhaltenden, familiären und ober-flächlichen Bücher». Die Leute klagen darüber alsüber einen Beweis der abnehmenden Bildungder Schriftsteller: — es ist -in Beweis von derVermehrung der Leser. Die Zeit ist gekom-men, wo Niemand ein Schiff für einen geistigenKolumbus zur Ent:ekkung „euer Welten aurrustenmag, wo aber Jedrrman sub cridiren würde, wennderselbe eine Dampfschisfahrt zwischen Calais undDover in Gang bringen wollte. Sie bemerken da-her, mein Herr (was die Schönsxrcchec des Tagsganz übersehen haben) daß die unermeßliche Auedeh-nung des Publikums durch zwei Wege auf die Ver-richtung der Autoren hinwirkt: erstens wirb es füreinen Schriftsteller nicht mehr noihwendig, sich,bevor er schreibt, Tiefe zu verschaff,», und zweitenswerben die bereit« tiefen Autoren durch j-den An-rei;, nicht nur des Gewinns sondern auch des Ruhms,verlokt, tiefe mit angenehmen Produktwuen zu ver-