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sich durch die Erinnerung an ihr Vaterland ihremKarakter beigesellt, — ihre warme, edelmäthigeLiebe, „ohne Selbstliebe" — ihr leidenschaftlicher,ganz griechischer Wunsch die Natur Sardanapalszu erheben, um die eigene Neigung zu ihm vor sichzu rechtfertigen — die ernste und doch lieblicheStrenge, die sich durch ihre zarteren Eigenschaftenhinzieht, sich in ihrer furchtlosen Treue aussprichtund sie befähigt mit fester Hand die Fakkel zu hal-ten, die auf dem Holzstoß (ihrem Glauben durchdie Erinnerung an ihren Landsmann Herakles ge-heiligt) Affyrer und Griechin verbrennen soll: alldies« Kombinationen sin- Ergebniß des reinstenSinns und der edelsten Knnst. Ihre lezten Worteauf dem Scheiterhaufen entsprechen dem großartigenEntwurf ihres Karakters. Mit der natürlichenSehnsucht einer Achaierin wenden sich ihre Gedankenin diesem Augenblik ihrem fernen Lande zu, kehrenaber plözlich wieder zu dem neben ihr sterbendenGebieter znrnk. nnd vereinen sich, fast im gleichenMoment, zwei widerstreitenden Gefühlen:
Lebe wohl, du Erde,
Leb' hold'ster Ort der Erde, Jonien, wohl;
Sei immer schön und frei und immer fernVon der Verwüstung; für dich warMein lezt Gebet, und. Eines ausgenommen.Warst du mein lezt Gedenken.
Sardanapal.
Und dieses Sine?