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Die Motive des Stükkes sind der Schöpfungseiner Heldin rverth. Der Fall eines mächtigenReichs; die lebendige Versinnlichung einer dunkeln,fernen Zeit; die an die ältesten M-mschenepochen erin-nernde List des Priesters im Bund mit der rauhenRuhmbegierde des Kriegers (die Hauptquelle allergroßen Umwälzungen in den fiühern Jahrhundertender Welt); die glänzende, erhabene Katastrophe; derprachtvollste Selbstmord der je zur Kunde der Erdekam: — welches Feld für das Genie! welche seinerAnstrengung würdige Idee!
Nichts gewöhnlicher als die Behauptung, daßes Byron an Manigsalngkeit der Karaktcrzeichnungfehle. Jeder Kritiker sagt uns, dieser Dichter schil-dere, was auch das Kostüme sei, stets nur dieselbePerson; die Bekleidung möge wechseln, das Modellaber bleibe immer das nämliche. Nie war ein Jrr-thnm des Publikums ungereimter! Der Saz istallerdings richtig hinsichtlich seiner früher» Gedichte,wird aber durch die Schauspiele, die er in einerspäter» Zeit schrieb, gänzlich widerlegt. Wo imganzen Reich der Dichtung gibt es stärker kontra-stireude, wesentlicher verschiedene nnd von einanderabweichende Karaktcre als Sardanapal, der assyri-sche König, und Marino Faliero, der venezianischeDoge? — Beleses, der rauhe aus dem Marmor derNatnr gehauene Priester, und Jacopo Foscari, aus
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