Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
80
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ihm unterlegte Schwermnth, selbst sein- berufeneSchönheit, fügte» seinem Genie natürlicher Weisenoch ein besonderes Interesse bei. Tr ward dasVorbild, das Ideal der von ihm reprLsentirten Ge-müthstimmung und das Publikum verschmolz gernfeine Persönlichkeit mit seinen Werken, indem es aufdiese Art das Princip seiner eigenen, lange genähr-ten Gefühle und gewshnlüheu Herzensregungen inäusserer Trscheinung, und zwar in kciner unwürdi-gen oder anmuthlosen Gestalt, zu verkörpern schien.Sir Philipp Sidney war der Vertreter der Na-nonalstimmung in den Tagen Elisabeths, Byron iuunfern eigenen. Jeder von Beiden ward die perso-nificirte Porste einer besoudern Zeit Jeder mitden Empfindungen, an die er sich wandte, gleichsamzu einem Ganze» verwachsend, erregte eine Begei-sterung die sein Genie allein nicht verdiente. Umsonstwürden wir daher jezt das Verdienst der erstenGesänge von Shilde Harold oder der morge u-läudischen Erzählungen, welche jenen nach-folgte» und worin eine andere Empfindung der Zeitin Anspruch genommen war, nämlich der Durst nachAbenteuern und wilden Begebenheiten, welchen dievieljährige Gewöhnung an die Ereignisse eines Un-geheuern Kriegs und die meteorgleiche Laufbahn desneuen Alexanders natürlich erzeugen musten, um-sonst würden wir jezt das Verdienst derselben vor

*) Bergt. Devereur. Bbchn. 2, S. 75 f.