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4 (1836)
Entstehung
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mache sich in der Politik grober Inkonsequenzenschuldig »nd sei in der Moral gänzlich unphiloso-phisch. Ich halte diese beiden Anschuldigungen fürdie Ausgeburt roher Parteiungerechtigkeit. Schrieb;e ein Mensch eine vollständige Rechtfertigung seinerselbst, so findet man diese Rechtfertigung in Sou-theys berühmten Brief an ein gewisses Parlaments-glied. Die triumphirende Würde, womit er Schlagauf Schlag jede Anschuldigung ans dem Weg räumt die Klarheit, womit in diesem Brief die glän-zende Lauterkeit seiner Gesinnung alle Nebel durch-stralt, durch welche sie freiwillig zieht, kann keinUnparteiischer ohne Bewunderung ins Auge fassen.Aber er ist nicht philosophisch? Nicht doch! ehersage man er sei nicht logisch: seine Philosophieist umfassend und auf geistiger Bildung ruhend, aberganz auf Hypothesen gegründet und poetisch, .-.ichtmetaphysisch. Was ich später von Wordsworlh sagenwerde, fände gleiche Anwendung auf Sonthey, wäreDieser minder leidenschaftlich und weniger politischerParteimaun.

Es wäre keine unangenehme Aufgabe die per-sönliche Kritik noch weiter fortzuführen; aber ineinem Werk wie das vorliegeude können einzelneBeispiele des literarischen Verdienstes nur als Er-läuterungen für einen besondern Standpunkt derLiteratur angeführt werden, und man darf die Erwäh-nung der einzelnen Schriftsteller nur in dem Lichteiner Citation betrachten, durch welche der allegir-