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Schriftsteller in all deren verworrenen Irrgänger,und vielfacher Farbenschattirung. Sie idennsicirensich gänzlich mit den Personen, über welche SieIhre Betrachtungen machen. Sie dringen in dasHerz, den Geist, die Launen, die Gewohnheiten,die Exeentricitätcn derselben ein und diese, selbst beieinem Dramatiker so seltene Eigenschaft, ist ganzneu bei einem Kritiker. Ich kenne keinen andernAntor in Ihrem Fach, der sie besäße; mit feinsterGewandheit gleiten Sir von einem Karakter zu demandern und schaffen ihn durch Ihre Untersuchungenneu — indem sie durch unmittelbare Forschung alldie neuen Blikke und kühnen Folgerungen gewinnen,die der Dichter seinerseits der Fantasie entnimt. Dertapfere, seine Ra leigh, der schwermüthige Shen-stonc, der alterthnmelnde Old-ys—-wie verschiedenJeder von dem Andern - wie tief zergliedert, — wieselbständig von dem Verfasser erschaffen! Selbst vonden Lezten und Niedrigsten sagen Sie etwas Neues.Ihre Kunst gleicht derjenige:. , die Fontaine einergewöhnlichen, Oberherrschaft znthcilen möchte:
— — Do roi, prusten, et sage
De ses moinllres sojetz tun tirer ^„eigiie »sage.
Das schönste Ihrer Werke ist jedoch, meinesDafürhaltens, der Versuch über die literari-schen Ka rattere; ein Buch zu dem Jeder, dercs einmal gelesen, stets mit Wonne znrükkehrt. Eszählt nnter den s-ltenen Schriften, in welchen jederThcil seinen brsondern Schmnk hat und doch dem