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mache». O! v! mein armes Haar — reiß michdoch nicht so!"
„So sei ruhig," sagte Ellinor, halb lachendund ganz crrötheud.
„Glaube mir, ich Hab nicht selbst geliebt, ohnedie Zeichen der Liebe kennen zu lernen, und ichwage die Prophezeihung, daß Du innerhalb eineshalben Jahrs zu mir kommen wirst, um mich zuRath zu ziehen, ob Du Dich entschließen sollest —denn cs läßt sich freilich gar Manches dafür unddawider sagen — ob Du Dich entschließen sollest,und Deine eigene Neigung zum Opfer bringen undWalter Lester zu heirathen; — ach Gnade, Gnade!reiß nicht so, Lorchen —"
„Wenn Dn still sein willst."
„Ich will, ich will, aber Du hast angefangcu."
Als Ellinor sofort ihre Arbeit geendet hatte,küßte sie die Stirn der Schwester, und seufztetief.
„Glücklicher Walter!" sagte Madeline.
„Nicht um Waltcrn seufzte ich, sondern nmDeinetwillen."
„Um meinetwillen? Unmöglich! Ich kann mirnichts in meinem künftigen Leben denken, das Dicheinen Seufzer kosten sollte. Ach, daß ich dieserSeligkeit nur mehr werth wäre."
„Nun denn," sagte Ellinor, „so Hab ich fürmich selbst geseufzt; — ich seufzte, daß wir uns sobald trennen werden, und daß die Fortdauer un-