bereit; uud wär's auch nur um den Weg durchdas Thal bei solchem Wetter, so würde es grausamsein, jeyt von uns wegzugehen. Laß Dich erbitten;gewiß Du kannst, Du darfst mir diese Liebe nichtabschlagen."
Aram sprach für sein Gelübde, aber eS wurdeüberstimmt; Madeline erwies sich in Umgehungdesselben als eine ausgesuchte Kasuistin. SeineEinwürfe wurden einer nach dem andern entkräf-tet; und wie hätte er auch, wenn er in diese Au-gen blickte, auf einem Entschluß beharren können,dessen Bruch die Geliebte wünschte! Die Macht,welche sie über ihn besaß, schien gerade so groß zusein, als die Unbeugsamkeit, die er jedem Andernentgegensetzte. Die Glasfläche, welche der Dia-mant leicht durchschncidet, erweist sich ungefügigfür jedes minder edle Werkzeug; sie zu zertrüm-mern ist nicht schwer, aber nur Eine Substanzkann in sie eindringen. Im vorliegenden Fallhatte indeß Aram einen geheimen, sehr triftigenBeweggrund, auf Madelinens Wünsche nicht cin-zugehen: — blieb er diese Nacht im Schloß, wiemochte er für die folgende eine gleiche Nachgiebig-keit von sich abwenden? Und doch sollte in dernächsten Nacht seine Zusammenkunft mit tzausmanstatt finden. Gleichwohl war dieser Grund nicktstark genug, ihn zum Widerstand gegen Madeli-nens sanfte Bitten zu befähigen; er überließ es ^