Druckschrift 
3 (1839)
Entstehung
Seite
123
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dens zu machen! Und dann bemerken Sie, wiesauer wir zu seinen spärlichen Feiertagen sehen;wie wir seine Lust mit Gesetzen umzäunen undseine Fröhlichkeit zum Verbrechen verwandeln!Die ganze heitere Welt, worin wir nns bewegenund vergnügen, machen wir für ihn zu einem Ortvoller Fallstricke und Gefahren. Weiche er nureinen Augenblick von seinem Grabscheit wie vieleVersuchungen drängen in diesem einzigen Augen-blick auf ihn ein! Uud doch haben wir kein Erbar-men mit seinen Verirrungen: Kerker, Deportation,Galgen das sind unsere einzigen Lehrbücher,die einzige Art, wie wir Beschwerde führen.Ha! pfui über die Ungleichheiten der Welt! Sieverkrüppeln das Herz, verblenden den Sinn,schrumpfen die tausend Fäden zwischen Mensch undMensch zu den zwei niedrigsten irdischen Ban-den Knechtsiun und Hochmuth ein. Ich glau-be, die Teufel lachen laut auf, wenn sie uns de»Landmann versichern Horen, seine Seele sei so er-haben und ewig wie die unsrige, und gleichwohlin der zermalmenden Plage seines Lebens nicht einFunke dieser Seele zu Tag kommen kann;wenn dieselbe eingekcrkert in ihren lumpigen Er-dcnkloß von der Wiege bis zum Grab fortschläft,ohne daß ein Traum sie ans ihrer Todtenrnhe er-weckt."

Und doch, Arafn," sagte Lester,haben auchdie Fürsten des Wissens ihre Leiden. Steigern