122
ger Einzelheiten angegeben hätte; auch bemerktenSie wohl, daß es ihm daran gelegen schien, seinenBegleiter nicht zum Sprechen kommen zu lassen;Das ist etwas verdächtig."
„Soll ich sie zurückrufen?" fragte der Squire.
„Hm, es ist kaum der Mühe werth," cntgeg-nete Aram; „vielleicht bin ich allzubehutsam. Undin der That, wenn ich sie jetzt wieder betrachte, soscheinen sie mir dus wirklich zn sein, wofür siesich ausgeben. Nein, es ist unnöthig, die armenLeute noch weiter zu belustigen. Es liegt etwasDemüthigendes für den menschlichen Stolz in demLeben eines Landmannes, Lester. Es schneidet insHerz, wenn man au den Ton denkt, den wir unsoft unwillkührlich gegen Bauern erlauben. Wir se-hen in ihnen die Menschheit in ihrem ungeschmück-ten Zustand, und es ist ein trauriger Gedanke umdas Bewußtsein, daß wir diesen Zustand verachten,daß Alles, was wir an unserer Gattung schätzen,nur ein Geschöpf der Kunst ist — ein guter An-zug, eine glänzende Equipage, oder meinetwegenein ausgebildeter Geist; die reine nackte Natursehen wir gleichgültig an, oder treten sie höhnendnieder. Armer Sohn der Mühe! von der grauenMorgendämmerung bis zum Untergang der Sonneist sein Leben nur eine lange Arbeit! — KeineIdee entwickelt — kein Gedanke zum Bewußtseingebracht, als so viel eben hinreicht, ihn zum Werk-zeug der Andern — zum Sklaven des harten Bo-