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Aram war allein in dem großen, düstern Ge-mach, wie gewöhnlich von seinen Büchern umge-ben, aber nicht, wie sonst, mit ihrem Inhalt be-schäftigt. DaS Gesicht in die Hand gelehnt, aufein dumpfiges Feuer starrend, das an dem feuchtenBrennholz schwerfällig hinanfkroch, saß er lautlos,in tiefen Gedanken, am Kamin.
„Gewiß, bester Freund," begann Lester, indemer die Bücher von einem Stuhl wegräumte, unddenselben neben den Gelehrten rückte — „habenSie schon die Neuigkeiten gehört, und in einer soruhigen Gegend wie die unsrige scheinen derglei-chen Frevelthaten wirklich um so gefährlicher, jeweniger man darauf gefaßt war. Wir müssen eineWache im Dorfe anfstellen, und Sie müssen dieseschutzlose Einsiedelei verlassen, und zu uns herüber-kommen; nicht um Ihretwillen — aber bedenkenSie, daß Sie eine Sicherheit mehr für Madelinensein werden. Verschließen Sie Ihre Wohnunghier, schicken Sie Ihre arme alte Haushälterin zuihren Freunden ins Dorf, und folgen Sie mir gleichin die Halle."
Aram bewegte sich unruhig ans dem Stuhl.
»Ich fühle Ihre Güte," sagte er nach einerPause, „aber ich kann sie nicht annehmen — Ma-deline" — bei diesem Namen hielt er inn, undsetzte dann mit geänderter Stimme hinzu: „nein,ich will mich zu den Wächtern gesellen, Lester, willfür Madelinenü — will für Ihre Sicherheit sor-