Druckschrift 
3 (1839)
Entstehung
Seite
96
Einzelbild herunterladen
 

96

Du, der mein Blut so in Aufruhr bringen konnte,und selbst Du nicht leicht. Wisse aber, daß wennDn drohst, nicht diese Drohung meinen Geist über-wältigt oder erschüttert, sondern was den Laufin meinen Adern hemmt, ist, daß Du glaubenkönntest, Deine Drohung habe wirklich eine solcheMacht über mich, oder daß Du daß irgend einMensch, sich den Gedanken anmaßen soll, ervermöge durch Hindcutung auf irgend eine GefahrEugen Arams Seele zu demüthigen, seinen Willenzu beugen. Jetzt bin ich ruhig; sage was Du willst,jetzt kann mich nichts mehr anfbringen."

Ich bin fertig," erwiederte Hausman kalt,ich Hab nichts zu sagen; lebe wohl!" Damitschritt er unter den Bäumen fort.

Halt!" rief Aram mit einiger Bewegung,halt, nicht so dürfen wir scheiden. Sieh, Hans-man, Du sagtest Du müßtest verhungern, wennDu Deine jetzigen Genossen verließest. Das sollnicht sein: verlaß sie noch diese Nacht diesenAugenblick; scheide aus der Gegend, und das We-nige, das mir gehört, soll Dein sein."

Was Deine Habe betrifft," sagte Hausmantrocken,so fürcht ich, sie wägt die Vortheile nichtaus, die ich durch Trennung von meinen Gefähr-ten in den Wind schlagen würde. Ich hoffe gegendreihundert Pfund zu fischen, ehe ich diesen Strichverlasse."