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„Feind! Teufel!" rief Aram, indem er seinenGefährten bei der Kehle faßte, nnd mit solcher Ge-walt schüttelte, daß Hausman, obwohl ein Menschvon großer Muskelkraft, nur unmächtigen Wider-stand entgegcnzusetzen vermochte.
„Laß noch ein solches Wort über die Lippen,wag eS, mich mit der Rache eines Wesens, wieDu bist, zu bedrohen, und beim Gott über uns,Du liegst todt zu meinen Füßen!"
„Laß meine Kehle los, oder Du wirst zumMörder," keuchte Hausman schwer hervor, nochschwarz im Gesicht.
Da öffnete Aram hastig die krampfhaft ge-schlossene Hand, und wandte sich rasch von ihm ab,unverständliche Worte vor sich hinmurmelnd. Aberbald kehrte er zu Hausman zurück, dessen Zügevor Wuth oder Furcht noch zitterten, und im voll-sten Wiederbesitz seiner Selbstbeherrschung betrach-tete er ihn mit übereinandergeschlagenen Armen,und dem leidenschaftlosen, tiefen Ausdruck, der ihmgewöhnlich war. Konnte Hausman ihm nicht keckin's Auge sehen, so bebte doch auch er nicht vordemselben zurück; so standen Beide in geringerEntfernung von einander da, Beide schweigend,aber in diesem Schweigen lag etwas Gräßlicheres,als wenn sie gesprochen hätten.
„Hausman," sagte endlich Aram mit ruhiger,aber hohler Stimme, „vielleicht Hab ich Unrechtgethan, aber es lebt kein Mensch auf Erden, als