mitthcilst. Genug hievon jetzt, mein lieber Ernst. Ichbin gekommen, mit Dir zu essen und mich dann Abendsvon Dir in ein Hans begleiten zu lassen, wo Du will-kommen scpn und hoffe ich, Dich angczogcn fühlenwirst. Nein, keine Ausreden. Ich habe Lord Latimcrversprochen, daß er Deine Bekanntschaft machen solle,und er ist einer der ausgezeichnetsten Männer, mitdenen Dich das politische Leben in Berührung bringenwird."
Und zu dieser Veränderung der Lebcnsthätigkeit,zur Vertauschung des Studirzimmers mit dem Senat,war Maltravers bewogen worden, durch einen Zustandseiner Gesundheit, der bei den meisten Männern einVorwand zur faulen Unthätigkcit gewesen wäre; erkonnte nicht müßig gehen. Er hatte ganz richtig gegenFcrrcrs ausgesprochen, „Thätigkcit sep die BedingungseinesDascpns." Wenn das Nachdenken, mit seinerfieberhaften Aufregung und Spannung, an Nerven und- Gehirn zn strenge Anforderungen gemacht hatte, sosollte die derbere und im ruhigen Gelcis gehende Be-schäftigung mit praktischer Politik Einbildungskraft undDenkkraft mehr in Ruhe lassen und die gröberen Ei-genschaften und Anlagen anrcgcn, welche beleben, ohnezu erschöpfen — so hoffte wenigstens Maltravers. Ererinnerte sich des tiefen Worts eines seiner deutschenLieblingsschriftsteller: „um Leib und Seele vollkommengesund zu erhalten, sep cs nothwcndig, regelmäßigund bei Zeiten sich in die gewöhnlichen Angelegenheitender Menschen zu mischen." Und die anonvme Kor-