Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
66
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Hätte irgend Jemand Lnmlcy eine tüchtige Ohrfeigegegeben, es wurde ihn weniger erschüttert haben, alsdiese Enthüllung der ehrgeizigen Absichten seines Oheims.Er ließ die Kinnlade hängen seine Augen wurdenum einen Zoll größer und'er blieb völlig stumm undsprachlos.

Ja," fuhr Mr. Tcmplcton fort,ich habe langedarüber geträumt; mein Ruf ist fleckenlos, mein Ver-mögen groß. Meinen parlamentarischen Einfluß habeich immer zu Gunsten der Minister benutzt; und inunserem handeltreibenden Lande hat kein Mensch höhereAnsprüche als Richard Tcmplcton ans die Ehre» einestugendhaften, loyalen und religiösen Standes. Ja,mein Junge, Dein Ehrgeiz gefällt mir Du siehst,ich bin auch nicht ohne ihn; und da Du so aufrichtiges meinst mit Deinem Wunsch, in meine Fnßtapfcn zutreten, so denke ich wohl, daß cs mir gelingen wird,Dir einen untergeordneten Anthcil an einer hochacht-baren Handlung zu verschaffen. Laß mich sehe»Dein Kapital ist jetzt"

Verzeihung, Sir,unterbrach ihn Lnmlcy, widerWille» crröthcnd vor Entrüstung;ich achte den Handelhoch; aber meine Verwandten von väterlicher Seitesind von der Art, daß sie mir nicht erlauben würden,mich ans Gewerbe cinznlasscn. Und, lasten Sic michhinznsctzen," fuhr er fort, mit augenblicklicher Ge-wandtheit die neue sich ihm darbictcndc Blöße benutzend,lassen Sic mich hinznsctzen, daß jene Verwandten,die immer so gütig gegen mich gewesen sind, wenn