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Zug in prächtiger Ordnung dein gewaltigen Gebäude sichzuwälzen.
„Schau!" rief Zsabella , „schau! schon, dünkt mich,seh' ich das weiße Roß Clareuce's! Ja, er ist es, es istmein George — mein Gatte! Das ihm vorgetrageneBanner zeigt sein Wappen!"
„Ach, glückliche Isabel!" sagte Anna seufzend,„welche Wonne, der Ankunft des Geliebten entgegen-zusehen!"
„Meine holde Anna," erwiedcrte Jsabella, ihrenArm zärtlich um ihrer Schwester schlanken Leib schlingend,„wenn Du die eitle Thorheit Deiner Kindheit überwun-den hast, wirst Du auch Deinen Clarence finden. Unddoch," fuhr die junge Herzogin lächelnd fort, „muß eSdas Gegentheil von einem Clarence sepn, wenn er Dei-nem Herzen das sepn soll, was Clarence dem meinigenist. Ich liebe George's heitere Laune — Du liebst eineschwermüthige Stirne. Mir gefällt die reizende Schwäche,welche sich in meinen Frauenwillen fügt und schmiegt —Dir gefällt eine stolze Natur, welche die Deinige beherrscht.Ich achte George darum nicht weniger, weil ich weiß,daß mein'Geist stärker ist als der seinige; aber Du (wiemeine sanfte Mutter) möchtest Deinen Gatten zum Herrnund Haupt in allen Dingen haben, und leben von seinemLeben, wie der Schäften von der Sonne- Aber wo ließestDu unsre Mutter?"
„In der Kapelle, beim Gebet."
„Sie ist in neuester Zeit so traurig gewesen."