Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
Seite
91
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Lieber Will," sagte der König,ich habe überDeinen Rath nachgcdacht, und werde Gelegenheit finden,eine Probe damit anzustellen. Aber ich glaube, Du wirstmir darin beisttmmen, daß Zugeständnisse am besten voneinem Könige gemacht werden, der ein eigenes Heer unterstch hat. Beim Himmel! im Lager eines Marwick habeich weniger Macht als ein Lieutenant! Jetzt höre michan! Ich gehe, mich an die Spitze einiger Truppen zustellen, welche eilig in der Nähe von Coventry aufgebrachtworden find. Der Kampfplatz muß in den nördlichenGrafschaften seyn. Willst Du, mir zu Liebe, Tag undNacht, über Stock und Stein reiten, zu Gloucestcr in denGrenzlanden? Sag ihm, er solle, wenn es die Schottengestatten, nach Uork zurück marschircn; und wenn erselbst die Grenzen nicht verlassen kann, möge er mir unterDeinem Banner schicken, was er von Mannschaft ent-behren kann. Wird daraus Nichts, so biete in ganz Dork-shire alle Männer zu den Waffen auf, die Du »ur auf-bringen kannst. Vor Allem aber suche Mvntagu auf.Seiner und seines Heeres verstchre Dich für alle Fälle.Wenn er sich bedenkt, so sage ihm, sein Sohn soll seinesKönigs Tochter heirathen und die Herzogskrone tragen.Ha, ha! ein großer Köder für einen so gewaltigen Fisch!Ich sehe, das ist kein zufälliger Ansbruch, sondern eineallgemeine, krampfhafte Erschütterung des Königreichs,und der Graf Warwick darf nicht der einzige Mann blei-ben, der mit seinem Lächeln oder Stirnrunzeln die empör-ten Elemente zur Ruhe bringt!"