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6 (1843)
Entstehung
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sahen sich ohne Truppen — der Bezwinger der menschli-chen Herzen war unter ihnen, und nahm, auf seinemBerberroß wie ans einem Throne sitzend, die Herrschaftin seine Hände!

„Bei Gott und meinem Leben!" sagte Coniers, zuseinen Genossen sich wendend, „wir haben jetzt wahrhaftigden Grafen unter uns; aber w^nn er nicht kommt, umuns gegen Olney anzuführen, so wollte ich eben so gerndes Königs Pcofoß an meiner Schulter haben."

„Der Haufen zerstreut sich — er reitet hieher!"sagte der Erbe vonFitzhugh. „Sollen wir ihm entgegengehen?"

„Nicht so !" rief Hilyard, „wir sind noch die Anfüh-rer dieses Heeres; er soll uns treffen, wie wir über dieEinnahme von Olney uns berathen."

„Recht!" sagte Coniers, „und wenn eS Streit gibt,so soll es das Gesindel nicht hören!"

Die Haupileute traten wieder in das Zelt und er-warteten in ernstem Schweigen das Kommen des Grafen;auch durften sie nicht lange warten. Warwick, die Mengehinter sich lassend, und nur Einen der untergeordnetenOffiziere im Lager der Rebellen als Führer und Weg-weiser mitnehmend, kam vor dem Zelt an und wurde inden Rath eingeführt.

Die Hauptleute, Hilyard allein ausgenommen, ver-beugten sich sehr ehrfurchtsvoll als der Graf eintrat.

„Willkommen, mächtiger Sir und erlauchter Vetter!"sagte Coniers, der sich schon entschieden hatte, wie er