Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
Seite
54
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und Landes, und hätte sich veriniithlich selbst nicht Rechen-schaft ablegen können von allen den Veränderungen, dieer zu bewirken beabsichtigte; aber mit seinem Haß gegenden Adel, mit seiner tiefen, leidenschaftlichen Theilnahmeam Schicksal der Armen, seinen hitzigen, fanatischen Chi-mären von einer halb politischen, halb religiösen Repu-blik, hatte er, in einer nicht selten zu findenden Inkonse-quenz, den Eifer für die Sache eines entthronten Königseng verbunden., Denn wie die Covenanter sich mit denStuarts verbündeten gegen die glückliche und duldsamereDynastie, ohne doch je ihren antimonarchischen Theorienzu entsagen; wie in unfern Tagen die extremste Partei derVolksseite sich verbündet hat mit der extremsten auf deraristokratischen Seite, um die in der Mitte sichende Poli-tik, als gemeinschaftlichen Feind, zu zermalmen: so ver-einigte der kühne Empörer mit seinem Eifer für Marga-retha die Verfechtung gerade derjenigen Sache, die, wieman annehmen durfte, bei dem HauS Lancaster am we-nigsten auf Gunst und Unterstützung zu hoffen hatte. Ererwartete von einem Fürsten, der seine Wiedereinsetzungeiner volksthümlichen Reaktion zu verdanken hätte, großePrivilegien für das Volk zu erlangen. Und da die Kirchedie Rothe Rose verlassen hatte, um sich der Weißen zuzu-wenden, suchte er Viele von den Lollharten, die immerbereit waren, ihr Mißvergnügen an den Tag zu legen,zu überreden : Margaretha werde (um sich an der Hierar-chie zu rächen), ihnen den Schutz gewähren, den sie unterder frühern Negierung ihres Gatten und Heinrichs V.