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Er fand Edward — nicht auf weichen Polstern undTeppichen sich dehnend, nicht weibermäßig in weiten Ge-wändern — nicht mit seinem schlaffen Lächeln in demschönen aber indolenten Gesicht. Der König hatte seinenSchlepprock abgelegt und stand aufrecht da in der engenTunika, welche in ihrer ganzen Vollkommenheit die herr-lichen Verhältnisse eines an Kraft und Rüstigkeit unver-gleichlichen Körpers hervortreten ließ. Vor ihm, aufdem langen Tische, lagen zwei oder drei offene Briefe —daneben der Dolch, womit Edward die Seide durchschnit-ten, mit der sie umbunden gewesen. Um ihn her saßenernst Lord Rivers, Anthony Woodville, Lord St. John,Ravul de Fülle, der junge und tapfere D'Eyncourt undviele Andere der vornehmsten Lords. Hastings erkannteaugenblicklich, daß etwas Bedeutendes, Gewichtiges vor-gefallen seyn müsse; und in dem Feivw in des KönigsAuge, in der Ausdehnung seiner Nüstern, in dem kühnen,beinahe fröhlichen Stolze seiner Miene und seiner StirnelaS der erfahrene Hofmann die Zeichen des Krieges.
„Willkommen, wackerer Hastings," sagte Edwardmit einer Stimme, ganz verschieden von seinem sonstigenmatten, gezierten Tone — laut, klar und durch Mark undHerz Aller dringend, welche den lebhaften, trompeten-gleichen Accent darin vernahmen. „Willkommen jetztzum Kampf, wie nur je zum Bankett! Wir haben Nach-richten aus dem Norde», die uns mahnen den Helm zu befesti-gen und das Schwert umzuschnallen — einen Aufstand,dessen Dämpfung den Arm eines Königs erheischt. In