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genstand an sich selbst sei, sowie er außer uns und unabhängig vonaller Sinnlichkeit existirt.
Es kann also wider den gemein angenommenen physischen Ein-fluß kein dogmatischer Einwurf gemacht werden. Denn nimmt derGegner an, daß Materie und ihre Bewegung blose Erscheinungenund also selbst nur Borstellungen seien, so kann er doch nur darindie Schwierigkeit setzen, daß der unbekannte Gegenstand unsererSinnlichkeit nicht die Ursache der Vorstellungen in uns sein könne,welches aber vorzugebcn ihn nicht das Mindeste berechtigt, weilNiemand von einem unbekannten Gegenstände ausmachen kann, waser thun oder nicht thun könne. Er muß aber, nach unseren obigenBeweisen, diesen transscendentalen Idealismus nothwendig einräu-men, wofern er nicht offenbar Vorstellungen hypostasiren und sie,als wahre Dinge, außer sich versetzen will.
Gleichwohl kann wider die gemeine Lehrmeinung des physischenEinflusses ein gegründeter kritischer Einwurf gemacht werden.Eine solche vorgegebene Gemeinschaft zwischen zween Arten vonSubstanzen, der denkenden und der ausgedehnten, legt einen grobenDualismus zum Grunde und macht die letztere, die doch nichts,als blose Vorstellungen des denkenden Subjects sind, zu Dingen,die für sich bestehen. Also kann der mißverstandene physische Ein-fluß dadurch völlig vereitelt werden, daß man den Beweisgrunddesselben als nichtig und erschlichen aufdeckt.
Die berüchtigte Frage wegen der Gemeinschaft des Denkendenund Ausgedehnten, würde also, wenn man alles Eingebildete ab-sondcrt, lediglich darauf hinauslaufen: wie in einem denken-den Subject überhaupt äußere Anschauung, nämlich diedes Raumes (einer Erfüllung desselben, Gestalt und Bewegung)möglich sei? Auf diese Frage aber ist cs keinem Menschen mög-lich eine Antwort zu finden, und man kann diese Lücke unseresWissens niemals ausfüllcn, sondern nur dadurch bezeichnen, daßman die äußeren Erscheinungen einem transscendentalen Gegenständezuschreibt, welcher die Ursache dieser Art Vorstellungen ist, den wiraber gar nicht kennen, noch jemals einigen Begriff von ihm bc-