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geschlossen. Wir würden auch, wenn wir es gleich darauf anlegten,durch keine sichere Beobachtung eine solche Beharrlichkeit darthunkönnen. Denn das Ich ist zwar in allen Gedanken; es ist abermit dieser Vorstellung nicht die mindeste Anschauung verbunden,die cs von anderen Gegenständen der Anschauung unterschiede.
Man kann also zwar wahrnehmen, daß diese Vorstellung beiallem Denken immer wiederum vorkommt, nicht aber, daß es einestehende und bleibende Anschauung sei, worin die Gedanken (alswandelbar) wechselten.
Hieraus folgt, daß der erste Vernunftschluß der transscenden-taten Psychologie uns nur eine vermeintliche neue Einsicht aufhefte,indem er das beständige logische Subject des Denkens für die Er-kenntniß des realen Subjccts der Jnhärenz ausgibt, von welchemwir nicht die mindeste Kenntniß haben, noch haben können, weildas Bewußtsein das einzige ist, was alle Vorstellungen zu Gedankenmacht, und worin mithin alle unsere Wahrnehmungen, als demtranssccndentalen Subjecte müssen angetrofscn werden, und wir,außer dieser logischen Bedeutung des Ich, keine Kenntniß von demSubjecte an sich selbst haben, was diesem, so wie allen Gedanken,als Substratum zum Grunde liegt. Indessen kann man den Satz:die Seele ist Substanz, gar wohl gelten lassen, wenn man sichnur bcschcidet, daß uns dieser Begriff nicht im Mindesten weiterführe, oder irgend eine von den gewöhnlichen Folgerungen der ver-nünftelnden Seclenlehre, als z. B. die immerwährende Dauer der-selben bei allen Veränderungen und selbst dem Tode des Menschenlehren könne, daß er also nur eine Substanz in der Idee, abernicht in der Realität bezeichne.
Zweiter Paralogismus der Simplicität.
Dasjenige Ding, dessen Handlung niemals als die Concurrenzvieler handelnder Dinge angesehen werden kann, ist einfach.
Nun ist die Seele, oder das denkende Ich ein solches;
Also re.