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Nachträge.
sind, worauf die Möglichkeit der Erfahrung ankommt, und die ihrzum Grunde liegen, wenn man gleich von allem Empirischen derErscheinungen abstrahirt. Ein Begriff, der diese formale und objektiveBedingung der Erfahrung allgemein und zureichend ausdrückt, würdeein reiner Verstandesbegrifss heißen. Habe ich einmal reine Verstan-desbcgriffe, so kann ich auch kbohl Gegenstände erdenken, die vielleichtunmöglich, vielleicht zwar an sich möglich, aber in keiner Erfahrunggegeben werden können, indem in der Verknüpfung jener Begriffeetwas weggelassen sein kann, was doch zur Bedingung einer mög-lichen Erfahrung nothwendig.gehört (Begriff eines Geistes), oderetwa reine Verstandesbcgriffe weiter ausgedehnt, werden, als Erfahrungfassen kann (Begriff von Gott). Die Elemente aber zu allenErkenntnissen,.». priori , selbst zu willkürlichen und ungereimten Er-dichtungen können zwar nicht^von der Erfahrung entlehnt sein, (dennsonst waren sie nicht Erkenntnisse »priori,) sie müssen aber jederzeitdie reinen Bedingungen » priori einer möglichen Erfahrung undeines Gegenstandes derselben enthalten; denn sonst würde nicht alleindurch sie gar nichts gedacht werden, sondern sie selber würden ohneData auch nicht einmal im Denken entstehen können.
Diese,Begriffe nunst-welche »priori das, reine Denken bei jederErfahrung enthalten, sinddw wir an den Kategorien, und es istschon eine hinreichende Deduktion derselben und Rechtfertigung ihrerobjektiven Gültigkeit, wenn wir beweiseN'gkbnnen, daß vermittelstihrer allein ein Gegenstand', gedacht werden kann. Weil aber ineinem solchen Gedanken mehr, als das einzige Vermögen zu denken,nämlich der Verstand beschäftigt ist, und dieser selbst als ein Er-kenntnisvermögen, das sich auf Objecte beziehen soll, ebensowohleiner Erläuterung, wegen der Möglichkeit dieser Beziehung bedarfstso müssen wir die subjektiven Quellen, welche die Grundlage » priorizu der Möglichkeit der Erfahrung ausmachen, nicht nach ihrer empi-rischen, sondem.transsccndentalen Beschaffenheit zuvor erwägen.
Wenn eine jede einzelne Vorstellung der anderen ganz fremd,gleichsam isolirt und von dieser getrennt wäre, so würde niemalsso etwas, als Erkenntniß ist, entspringen, welche ein Ganzes ver-