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welches nur dazu dient, um die größte systematische Einheit im em-pirischen Gebrauche unserer Vernunft zu erhalten, indem man denGegenstand der Erfahrung gleichsam von dem eingebildeten Gegen-stände dieser Idee, als seinem Grunde oder Ursache ableitet. Als-denn heißt es z. B. die Dinge der Welt müssen so betrachtet werden,als ob sie von einer höchsten Intelligenz ihr Dasein hätten. Aufsolche Weise ist die Idee eigentlich nur ein heuristischer und nichtoffensiver Begriff, und zeigt an, nicht wie ein Gegenstand beschaffenist, sondern wie wir unter der Leitung desselben die Beschaffenheitund Verknüpfung der Gegenstände der Erfahrung überhaupt suchensollen. Wenn man nun zeigen kann, daß, obgleich die dreierleitransscendentalen Ideen (psychologische, kosmologische, undtheologische) direct auf keinen ihnen correspvndirenden Gegenstandund dessen Bestimmung bezogen werden, dennoch als Regeln desempirischen Gebrauchs der Vernunft unter Voraussetzung eines solchenGegenstandes in der Idee auf systematische Einheit führenund die Erfahrungserkenntniß jederzeit erweitern, niemals aber der-selben zuwider sein können, so ist es eine nothwendige Maximeder Vernunft, nach dergleichen Ideen zu verfahren. Und dieses istdie transscendentale Deduction aller Ideen der speculativen Vernunft,nicht als constitutiver Principien der Erweiterung unserer Er-kenntniß über mehr Gegenstände, als Erfahrung geben kann, sondernals regulativer Principien der systematischen Einheit des Man-nigfaltigen der empirischen Erkcnntniß überhaupt, welche dadurch inihren eigenen Grenzen mehr angebaut und berichtigt wird, als esohne solche Ideen durch den blosen Gebrauch der Verstandcsgrund-sätze geschehen könnte.
Ich will dieses deutlicher machen. Wir wollen den genanntenIdeen als Principien zu Folge erstlich (in der Psychologie) alleErscheinungen, Handlungen und Empfänglichkeit unseres Gemüthsan dem Leitfaden der inneren Erfahrung so verknüpfen, als obdasselbe eine einfache Substanz wäre, die, mit persönlicher Identität,beharrlich (wenigstens im Leben) existirt, indessen daß ihre Zustände,zu welcher die des Körpers nur als äußere Bedingungen gehören,