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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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I. Abschn- System der kosmologischen Ideen.

MM zu diesen Folgen die Rede ist. Denn Bedingungen sind inAschung des gegebenen Bedingten schon vorausgesetzt und mit1kscm auch als gegeben anzusehen, anstatt daß, da die Folgen ihreMcdingungcn nicht möglich machen, sondern vielmehr voraussetzen,m im Fortgange zu den Folgen (oder im Absteigen von derkgcbmm Bedingung zu dem Bedingten) unbekümmert sein kann,kb die Reihe aushöre oder nicht und überhaupt die Frage wegenHm Totalität gar keine Voraussetzung der Vernunft ist.

So denkt man sich nothwcndig eine bis auf den gegebeneni,genblick völlig abgclaufene Zeit auch als gegeben, (wenn gleichnicht durch uns bestimmbar.) Was aber die künftige betrifft, daK die Bedingung nicht ist, zu der Gegenwart zu gelangen, so istes, um diese zu begreifen, ganz gleichgültig, wie wir es mit der'künftigen Zeit halten wollen, ob man sic irgendwo aufhören oderans Unendliche laufen lassen will. Es sei die Reihe m, n, o, worinn als bedingt in Ansehung von m, aber zugleich als Bedingung von »ergeben ist, die Reihe gehe aufwärts von dem bedingten n zu m,h, L, i re.), imgleichen abwärts von der Bedingung n zum be-dingten o, (p, >i, r rc.), so muß ich die erstere Reihe voraussetzcn,ii als gegeben anzusehen und n ist nach der Vernunft (derTotalität der Bedingungen) nur vermittelst jener Reihe möglich,seine Möglichkeit beruht aber nicht auf der folgenden Reihe o, x, r,die daher auch nicht als gegeben, sondern nur als llsbilis angesehenwerden könnte.

Ich will die Synthesis einer Reihe auf der Seite der Bedin-gen, also von derjenigen an, welche die nächste zur gegebenenErscheinung ist, und so zu den entfernteren Bedingungen die regres-sive, diejenige aber, die auf der Seite des Bedingten von dernächsten Folge zu den entfernteren fortgeht, die progressive Syn-thesis nennen. Die erstere geht in snteeeiientia , die zweite incoiisegnentig. Die kosmologischcn Ideen also beschäftigen sich mitder Totalität der regressiven Synthesis und gehen in nntecollenlin,nicht in eonsognentin. Wenn dieses Letztere geschieht, so ist es einwillkürliches und nicht nothwendiges Problem der reinen Vernunft,