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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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332
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332 Elcmcntarlehre. U. Th. ll. Abih. 1l. Buch. 2. HiNiptst.

Der Antinomie der reinen Vernunfterster Abschnitt.

System der kosmologischen Ideen.

Um nun diese Ideen nach einem Princip mit systemaGrlPräcision aufzahlen zu können, müssen wir erstlich bemerken,^nur der Verstand es sei, aus welchem reine und transsceiideMijBegriffe entspringen können, daß die Vernunft eigentlich gar keim jBegriff erzeuge, sondern allenfalls nur den Verstandesbegchsivon den unvermeidlichen Einschränkungen einer möglichen Erfahr«^frei mache und ihn also über die Grenzen des Empirischen, dochaber in Verknüpfung mit demselben zu erweitern suche. Liesestgeschieht dadurch, daß sie zu einem gegebenen Bedingten auf dorjSeite der Bedingungen, (denen der Verstand alle Erscheinungen der Isynthetischen Einheit unterwirft,) absolute Totalität fordert und dadurch die Kategorie zur transscendcntalen Idee macht, um der empi-rischen Synthesis durch die Fortsetzung derselben bis zum Unbedingten,(welches niemals in der Erfahrung, sondern nur in der Idee ange-troffcn wird,) absolute Vollständigkeit zu geben. Die Vernunft fordertdieses nach dem Grundsätze: wenn das Bedingte gegebenist, so ist auch die ganze Summe der Bedingungen, nmhin das schlechthin Unbedingte gegeben, wodurch Mallein möglich war. Also werde erstlich die transscendcntalen Ameigentlich nichts, als bis zum Unbedingten erweiterte Kategorien scsiund jene werden sich in eine Tafel bringen lassen, die nach de«Titeln der letzteren angeordnet ist. Zweitens aber werden dochauch nicht alle Kategorien dazu taugen, sondern nur diejenigen, >»welchen die Synthesis eine Reihe ausmacht und zwar der einanderuntergeordneten (nicht beigeordneten) Bedingungen zu einem Be-dingten. Die absolute Totalität wird von der Vernunft nur so sm>gefordert, als sie die aufsteigende Reihe der Bedingungen zu eineingegebenen Bedingten angeht, mithin nicht, wenn von der absteigende»Linie der Folgen, noch auch von dem Aggregat coordinirter Bediii-