326 Elemmtarlchrc. II. Th. ll- Abth. I!. Buch. 1. HciuM.
Zweckmäßigkeit in Allem, was wir vor uns sehen, und durchsAussicht in die Unermeßlichkeit der Schöpfung, mithin auchdas Bewußtsein einer gewissen Unbegrenztheit in der möglichen ErWeiterung unserer Kenntnisse, sammt einem dieser angemessenen Tri^bleibt immer noch übrig, wenn wir es gleich aufgeben müssen,^nothwendige Fortdauer unserer Existenz aus der blos theoretischen^kenntniß unserer selbst einznschcn.
Beschluß der Auflösung deö psychologische» Pnralogis,»»?.
Der dialektische Schein in der rationalen Psychologie benihljauf der Verwechselung einer Idee der Vernunft (einer reinenligenz) mit dem in allen Stücken unbestimmten Begriffe eine, dm->kenden Wesens überhaupt. Ich denke mich selbst zum Behuf M>möglichen Erfahrung, indem ich noch von aller wirklichen EchhrMabstrahire, und schließe daraus, daß ich mir meiner Existenz a„ch>außer der Erfahrung und den empirischen Bedingungen derselbe»!bewußt werden könne. Folglich verwechsele ich die mögliche Nstra--ction von meiner empirisch bestimmten Existenz mit dem vermeinte»!Bewußtsein einer abgesondert möglichen Existenz meines denkende»!Selbst, und glaube das Substantielle in mir als das transscendeickle!Subject zu erkennen, indem ich blos die Einheit des Bewußtsein,,!welche allem Bestimmen, als der blosen Form der Erkenntnis zm!Grunde liegt, in Gedanken habe.
Die Aufgabe, die Gemeinschaft der Seele mit dem Körper z»>erklären, gehört nicht eigentlich zu derjenigen Psychologie, wo«»!hier die Rede ist, weil sie die Persönlichkeit der Seele auch achldieser Gemeinschaft (nach dem Tode) zu beweisen die Absicht l^Iund also im eigentlichen Verstände transscendent ist, ob sie si^gleich" mit einem Objecte der Erfahrung beschäftigt, aber nursostr»!es aufhört ein Gegenstand der Erfahrung zu sein. Indessen km»!auch hierauf nach unserem Lehrbegriffe hinreichende Antwort gegebi»!werden. Die Schwierigkeit, welche diese Aufgabe veranlaßt hchjbesteht, wie bekannt, in der vorausgesetzten Ungleichartigkeit de-jGegenstandes des inneren Sinnes (der Seele) mit den Gegenständ!»!