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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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322 Elemenlarleh«. H. Th. H. Abth. II. Buch. 1. HaupH.

ausgemacht habe. Die Apperccption ist etwas Reales und diM,heit derselben liegt schon in ihrer Möglichkeit. Nun ist im Räumstnichts Reales, was einfach wäre; denn Puncte, (die das einzigstEinfache im Raum ausmachen,) sind blos Grenzen, nicht Wj ^aber etwas, was den Raum als Theil auszumachen dient. Hstfolgt daraus die Unmöglichkeit einer Erklärung meiner (als bloSdi-'kcnden Subjccts) Beschaffenheit aus Gründen des Materiali--,'mus. Weil aber mein Dasein in dem ersten Satze als Aastbetrachtet wird, indem es nicht heißt: ein jedes denkendes Weinstexistirt, (welches zugleich absolute Nothwendigkeit, und also zu «iHvon ihnen sagen würde,) sondern nur: ich existire denkend, sstist er empirisch und enthält die Bestimmbarkeit meines Daseins blestin Ansehung meiner Vorstellungen in der Zeit. Da ich ckstwiederum hiezu zuerst etwas Beharrliches bedarf, dergleichen mir/so fern ich mich denke, gar nicht in der inneren Anschauung gegedeistist, so ist die Art, wie ich cxistire, ob als Substanz oder als Leidensdurch dieses einfache Selbstbewußtscin gar nicht zu bestimmen mög- ilich. Also wenn der Materialismus zur Erklärungsart memH !Daseins untauglich ist, so ist der Spiritualismus zu derselbe^ !eben sowohl unzureichend, und die Schlußfolge ist, daß wir aiijskeine Art, welche es auch sei, von der Beschaffenheit unserer Seelestdie die Möglichkeit ihrer abgesonderten Existenz überhaupt betriff^irgend etwas erkennen können.

Und wie sollte es auch möglich sein, durch die Einheit dHBewußtseins, die wir selbst nur dadurch kennen, daß wir ste zH !Möglichkeit der Erfahrung unentbehrlich brauchen, über ErfchuiH(unser Dasein im Leben) hinaus zu kommen und sogar unsere EHkenntniß auf die Natur aller denkenden Wesen überhaupt durch dchempirischen, aber in Ansehung aller Art der Anschauung unbeslininiiHSatz: Ich denke, zu erweitern?

Es gibt also keine rationale Psychologie als Doctrin, dieuiHeinen Zusatz zu unserer Selbsterkcnntniß verschaffte, sondern mlals Disciplin, welche der spekulativen Vernunft in diesem Wlunüberschreitbare Grenzen setzt, einerseits um sich nicht dem