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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
Seite
319
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Bon den Paraloglsmen der reinen Vernunft.

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lM-hmcn und so die vorgebliche Substanz, (das Ding, dessen Be-harrlichkeit nicht sonst schon fest steht,) obgleich nicht durch Zerthei-, doch durch allmahlige Nachlassung (remissin) ihrer Kräfte,!j chi!thin durch Elanguesccnz, wenn cs mir erlaubt ist, mich diesesAMucks zu bedienen,) in Nichts verwandelt werden könne. Denn^,sl das Bewußsein hat jederzeit einen Grad, der immer noch ver-ändert werden kann*), folglich auch das -Vermögen sich seinerdmußt zu sein, und so alle übrige Vermögen. — Also bleibt die-Lrbarrlichkcit der Seele, als blvs Gegenstandes des inneren Sinnes,^»bewiesen und selbst unerwcislich, obgleich ihre Beharrlichkeit im«ebm, da das denkende Wesen (als Mensch) sich zugleich ein Gegcn-sland äußerer Sinne ist, für sich klar ist; womit aber dem rationalenPsychologen gar nicht Gnüge geschieht, der die absolute Beharrlichkeitderselben selbst über das Leben hinaus aus blosen Begriffen zubeweisen unternimmt**).

') Klarheit ist nicht, wie die Logiker sagen, daß Bewußtsein einer Vor-stcllmig; denn ein gewisser Grad des Bewußtseins der aber zur Erinnerungnicht zureicht, must selbst in manchen dunkeln Vorstellungen anzutreffen sein,«l ohne alles Bewußtsein wir in der Verbindung dunkler Vorstellungenlcm» Unterschied machen würden, welches wir doch bei den Merkmalen man-ch» Begriffe, (wie der von Recht und Billigkeit, und des Tonkünstlers, wenner«iele Noten im Phantasircn zugleich greift,) zu thun vermögen. Sondernme Vorstellung ist klar, in der das Bewußtsein zum Bewußtsein L cSlliitcrschicdes derselben von anderen zureicht. Reicht dieses zwar zur IIn-ßkrscheidung, aber nicht zum Bewusstsein des Unterschiedes zu, so müsste dieVorstellung noch dunkel genannt werden. Also gibt es unendlich viele Gradedes Bewußtseins bis zum Verschwinden.

**) Diejenigen, welche, um eine neue Möglichkeit auf die Bahn zu brin->M, schon genug gcthan zu haben glauben, wenn sie darauf trotzen, Last manihm» keinen Widerspruch in ihren Voraussetzungen zeigen könne, (wie dieje-nigen insgesammt sind, die die Möglichkeit des Denkens, wovon sie nur bei;len empirischen Anschauungen im menschlichen Leben ein Beispiel haben, auchRoch dessen Aufhöruug cinzusche» glauben,) können durch andere Möglichkeiten,l>e nicht im Mindesten kühner sind, in große Verlegenheit gebracht werden,^»gleichen ist die Möglichkeit der Theilung einer einfachen Substanzin mehrere Substanzen und umgekehrt das Zusammcnfliestcn (Coalition) meh-mer in eine einfache. Denn obzwar die Theilbarkcit ein Zusammengesetztesvorcnidsetzt, so erfordert sie doch nicht nothwendig ein Zusammengesetztes von^Wanzen, sondern bloS von Graden (der mancherlei Vermögen) einer und