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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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316
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316 Elementarlehre. II- Th. ll. Abth. II. Buch. i. HauM.

a priori zu beweisen, daß alle denkende Wesen an sich einfach^Substanzen sind, als solche also, «welches eine Folge aus demnäni-,lichen Beweisgründe ist,) Persönlichkeit unzertrennlich bei sichst^und sich ihrer von aller Materie abgesonderten Existenz bewußt sind.Denn auf diese Art hatten wir doch einen Schritt über bie Sinnenwelt hinaus gethan, wir wären in das Feld der Noumenen ge-treten und nun spräche uns Niemand die Befugniß ab, in diqmuns weiter auszubreiten, anzubaucn und, nachdem einen Jeden seistGlücksstern begünstigt, darin Besitz zu nehmen. Denn der Satz:ein jedes denkende Wesen als ein solches ist einfache Substanz, istsein synthetischer Satz a priori, weil er erstlich über den ihm MsGrunde gelegten Begriff hinaus geht und die Art des Daseinszum Denken überhaupt hinzuthut, und zweitens zu jenem Begriffeein Prädicat (der Einfachheit) hinzufügt, welches in gar keiner Er-fahrung gegeben werden kann. Also sind synthetische Sätze a priorinicht blos, wie wir behauptet haben, in Beziehung auf Gegenständemöglicher Erfahrung, und zwar als Principien der Möglichkeit dieserErfahrung selbst thunlich und zulässig, sondern sie können auch aufDinge überhaupt und an sich selbst gehen; welche Folgerung dieserganzen Kritik ein Ende macht und gebieten würde, es beim Mmbewenden zu lasten. Allein die Gefahr ist hier nicht so groß, wennman der Sache näher tritt.

In dem Verfahren der rationalen Psychologie herrscht ein Wralogismus, der durch folgenden Vernunftschluß dargestellt wird.

Was nicht anders als Subjcct gedacht werden kann,existirt auch nicht anders als Subject und ist alsoSubstanz.

Nun kann ein denkendes Wesen, blos als ein solche-betrachtet, nicht anders als Subject gedachtwerden.

Also existirt es auch nur als ein s-olches d. i. al-Substanz.

Im Obersatze wird von einem Wesen geredet, das überhaupt injeder Absicht, folglich auch so wie es in der Anschauung gegcbkn