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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
Seite
311
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Von den Pacalogismen der reinen Vernunft. 3ll

1 .

Die Seele istSubstanz.

2 . 3 -

Hm Qualität nach einfacht Den verschiedenen Zeiten nach, in

welchen sie da ist, numerisch;identisch, d. i. Einheit (nichtVielheit).

4 .

Im Verhältnisse

zu möglichen Gegenständen im Raume*).

Aus diesen Elementen entspringen alle Begriffe der reinen Sec-!l!ckhre lediglich durch die Zusammensetzung, ohne im Mindesten einmdktts Principium zu erkennen. Diese Substanz, blos als Gegen-sniid des inneren Sinnes, gibt den Begriff der Jmmaterialitat;als einfache Substanz, der Jncorruptibilitat; die Identität der-selben, als intellektueller Substanz, gibt die Personalität; allefiese drei Stücke zusammen die Spiritualität; das Verhältnißjli dm Gegenständen im Raume gibt das Commercium mit Körpern;mithin stellt sie die denkende Substanz , als das Principium desiebens in der Materie d. i. sie als Seele (umma) und als denGrund der Animalität vor; diese durch die Spiritualität einge-schränkt, Jmmorta litat.

Hierauf beziehen sich nun vier Paralogismcn einer transscen-dentalen Seelenlehre, welche fälschlich für eine Wissenschaft der reinen

*) Der Leser, dar aus diesen Ausdrücke» in ihrer tranSscendeutale» Ab-grMlihcit nicht so leicht den psychologischen Sinn derselben, und warum das>Gre Attribut der Seele zur Kategorie der Cristenz gehöre, errathcnwird, wird sic in dem Folgenden hinreichend erklärt und gerechtfertigt finden.Ilebrigens habe ich wegen der lateinische» Ausdrücke, die statt der glcich-dedeutcnden deutschen, wider den Geschmack der guten Schreibart, eingeftossenlind, sowohl bei diesem Abschnitte, als auch in Ansehung dcS ganzen Werks,M Entschuldigung anzusührcn: daß ich lieber etwas der Zierlichkeit der Sprache>'°bc entziehen, als den Schulgebraueh durch die mindeste Unverständlichkeit»schweren wollen.