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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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294
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294 Elementarlehre. I>. Th. U. Abth. I. Buch.

Doch ehe ich diese vorläufige Einleitung bei Seite lege, ersuche ich,diejenigen, denen Philosophie am Herzen liegt, (welches mehr ges^ist, als man gemeiniglich antrifft,) wenn sie sich durch dieses und,das Nachfolgende überzeugt finden sollten, den Ausdruck Idee sein»,ursprünglichen Bedeutung nach in Schutz zu nehmen, damit eriGsfernerhin unter die übrigen Ausdrücke, womit gewöhnlich Eerlen.Vorstellungsartcn in sorgloser Unordnung bezeichnet werden, MH,und die Wissenschaft dabei cinbüße. Fehlt es uns doch nicht astBenennungen, die jeder Borstellungsart gehörig angemessen sichohne daß wir nöthig haben, in das Eigenthum einer anderen eiiip.greifen. Hier ist eine Stufenleiter derselben. Die Gattung ist!Boxstellung-überhaupt (repraesentstio). Unter ihr steht dieBoxstellung mit Bewußtsein (pereeptia). Eine Perceptiv», ichsich lediglich auf das Subjcct als die Modisication seines Zustandes!bezieht, ist Empfindung (seusatio) ; eine objective Pcrception istlErkenntniß (oo§»itio). Diese ist entweder Anschauung oder sBegriff (iiituitus vel vonceytus). Jene bezieht sich unmittelbar 'aus den Gegenstand und ist einzeln; dieser mittelbar vermittelst eines §Merkmals, was mehreren Dingen gemein sein kann. Der Begriffsist entweder ein empirischer oder reiner Begriff; und derrein^.Begriff, so fern er lediglich im Verstände seinen Ursprung hat, (nicht >im reinen Bilde der Sinnlichkeit,) heißt Kotio. Ein Begriff ansNotionen, der die Möglichkeit der Erfahrung übersteigt, ist die!Idee oder der Vernunftbcgriff. Dem, der sich einmal an dich!Unterscheidung gewöhnt hat, muß es unerträglich fallen, die Vor-stellung der rothcn Farbe Idee nennen zu Horen. Sie ist nichteinmal Notion (Verstandcsbegriff) zu nennen.

Des ersten Buchs der transscendentalen Dialektikzweiter Abschnitt.

Von den transscendentalen Ideen.

Die transscendentale Analytik gab uns ein Beispiel, wie dieblose logische Form unserer Erkenntniß den Ursprung von reim