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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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Clementarlehre. i>. Th. U Abth. I. Buch.

Idee, die man nicht blos im ersten Entwürfe einer StaatsvnsG,,.sondern auch bei allen Gesetzen zum Grunde legen muß, undman anfänglich von den gegenwärtigen Hindernissen absirch^muß, die vielleicht nicht sowohl aus der menschlichen Naim Wemeidlich entspringen mögen, als vielmehr aus der Vernachlässige«der ächten Ideen bei der Gesetzgebung. Denn nichts kann Mlicheres und eines Philosophen Unwürdigeres gefunden werde», H idie pöbelhafte Berufung auf vorgeblich, widerstreitende Erschufdie doch gar nicht existiren würde, wenn jene Anstalten zu rchHZeit nach den Ideen getroffen würden und an deren Statt »>^rohe Begriffe, ebendarum, weil sie aus Erfahrung geschöpft lalle gute Absicht vereitelt hätten. Je übereinstimmender die Gktz>-gebung und Regierung mit dieser Idee eingerichtet wären, UsHseltener würden allerdings die Strafen werden, und da ist es dl»Hganz vernünftig, (wie Plato behauptet,) daß bei einer vollkonnnmHAnordnung derselben gar keine dergleichen nöthig sein würden. Wnun gleich das Letztere niemals zu Stande kommen mag, so ist dHIdee doch ganz richtig, welche dieses LIsBmum zum Mlde ausjstellt, um nach demselben die gesetzliche Verfassung der Menschmder möglich größten Vollkommenheit immer näher zu bringen. DmHwelches der höchste Grad sein mag, bei welchem die MenMHstehen bleiben müsse, und wie groß also die Kluft, die zwischen dHIdee und ihrer Ausführung nvthwendig übrig bleibt, sein möge, dHkann und soll Niemand bestimmen, eben darum, weil es FrchHist, welche jede angegebene Grenze übersteigen kann.

Aber nicht blos in demjenigen, wobei die menschliche VermiHwahrhafte Causalität zeigt und wo Ideen wirkende Ursachen (dHHandlungen und ihrer Gegenstände) werden, nämlich im Sittlich!»)sondern auch in Ansehung der Natur selbst sieht Plato mit Wsdeutliche Beweise ihres Ursprungs aus Ideen. Ein Gewächs, «HThier, die regelmäßige Anordnung des Weltbaues, (vermuthlich chjauch die ganze Naturordnung) zeigen deutlich, daß sie nur nachIdeen möglich seien; daß zwar kein einzelnes Geschöpf, unter dk»!einzelnen Bedingungen seines Daseins, mit der Idee des VollkM