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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
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268
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268 Elementarlehre. II. Th. l- Abth. II. Buch. Anhang. l i

et l>inl1o); es wäre aber ungereimt, diesen logischen Grundsatz dch,stzu verändern, daß er so lautete: was in einem allgemeinen Begri^'nicht enthalten ist, das ist auch in den besonderen nicht cnihEm,^die unter demselben stehen; denn diese sind eben darum bchch,^Begriffe, weil sie mehr in sich enthalten, als im allgemeinen zedchs"

wird. Nun ist doch wirklich auf diesen letzteren Grundsatz das ganzestintellektuelle System Leibnitzens erbaut; es fallt also zugleich Mstdemselben, sammt aller aus ihm entspringenden Zweideutigkeit sff -Verstandesgebrauche.

Der Satz des Nichtzuuntcrschcidcnden gründete sich eigentlichauf der Voraussetzung, daß, wenn in dem Begriffe von cinech -Dinge überhaupt eine gewisse Unterscheidung nicht angetroffen mrd, lsie auch nicht in den Dingen selbst anzutrcffcn sei; folglich seien /Dinge völlig einerlei (nnmero eallem), die sich nicht schon in ihiechBegriffe (der Qualität oder Quantität nach) von einander unter-'scheiden. Weil aber bei dem bloscn Begriffe von irgend einem Dingestvon manchen nothwendigen Bedingungen einer Anschauung abstrahir^worden, so wird durch eine sonderbare (Übereilung dao, womstabstrahiert wird, dafür genommen, daß es überall nicht anzutreffnistsei, und dem Dinge nichts cingeräumt, als was in seinem Begchejenthalten ist.

Der Begriff von einein Cubikfuße Raum, ich mag mir diese»!denken, wo und wie oft ich wolle, ist an sich völlig einerlei. Mist ,zwei Cubiksüße sind im Raume dennoch blos durch ihre Ocrter unter-' .schieden (»umero lliversa); diese sind Bedingungen der Anschauungworin das Object dieses Begriffs gegeben wird, die nicht zumBe-griffe, aber doch zur ganzen Sinnlichkeit gehören. Gleichcrgestalt isisin dem Begriffe von einem Dinge gar kein Widerstreit, wenn >Ä-IVerneinendes mit einem Bejahenden verbunden worden, und Wsbejahende Begriffe können, in Verbindung, gar keine Aufhebungbewirken. Allein in dieser sinnlichen Anschauung, darin Realität(z. B. Bewegung) gegeben wird, finden sich Bedingungen (ent-gegengesetzte Richtungen), von denen im Begriffe der Bewegungüberhaupt abstrahirt war, die einen Widerstreit, der freilich nicht