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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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kliuenoruen» und Räumen».

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-gliche Anschauung gegeben sein muß, darauf jene angewandt wer-den können? Ter Begriff eines k<oumeni, blos problematisch ge-nommen, bleibt dcmungcachtet nicht allein zulässig, sondern auchalz ein die Sinnlichkeit in Schranken setzender Begriff unvermcid-Aber alsdenn ist das nicht ein besonderer intelligiblerGegenstand für unseren Verstand; sondern ein Verstand, für den'es gehörte, ist selbst ein Problem«, nämlich nicht discursiv durchKategorien, sondern intuitiv in einer nicht sinnlichen Anschauungseinen Gegenstand zu erkennen, als von welchem wir uns nicht diegeringste Vorstellung seiner Möglichkeit machen können. Unser Vcr-i stand bekommt nun auf diese Weise einb negative Erweiterung, d. i.erwirb nicht durch die Sinnlichkeit eingeschränkt, sondern schränktvielmehr dieselbe ein, dadurch, daß er Dinge an sich selbst (nichtals Erscheinungen betrachtet) l^onmona nennt. Aber er setzt sichauch sofort selbst Grenzen, sie durch keine Kategorien zu erkennen,mithin sie nur unter dem Namen eines unbekannten Etwas zu denken.

Ich finde indessen in den Schriften der Neueren einen ganzanderen Gebrauch der Ausdrücke eines muncki sensibilis und intel-.lixidilis*), der von dem Sinne der Alten ganz abweicht, und wo-bei es freilich keine Schwierigkeit hat, aber auch nichts, als leereWvrtkrämerei angetroffen wird. Nach demselben hat es Einigenbeliebt, den Inbegriff der Erscheinungen, so fern er angcschautwird, die Sinnenwelt, so fern aber der Zusammenhang derselbennach allgemeinen Vcrstandesgesetzcn gedacht wird, die Verstandes-welt zu nennen. Die theoretische Astronomie, welche die bloseBeobachtung des bestirnten Himmels vorträgt, würde die erstere,die kontemplative dagegen, (etwa nach dem copcrnicanischen Welt-system, oder gar nach Newtons Gravitationsgesetzen erklärt,) die

*) Man muß nicht statt dieses Ausdrucks den einer intcllcctucllcnWelt, wie man im deutschen Vorträge gemeinhin zu thun Pflegt, brauchen;denn uttcllectuell, oder sensitiv sind nur die Erkenntnisse. Was abernur ein Gegenstand der einen oder der anderen Anschauungsart sein kann,die Objecte also muffen (unerachtet der Härte des Lauts) intelligibel odersensibel heißen. (Zusatz der 2, Ausg.j